Zeitreisen

Alles ist gleichzeitig, damals ist jetzt und heute, alles ist immer. Alle Möglichkeiten von morgen leben in mir, und wie sie dann aussehen mögen, weiß ich erst, wenn sie jetzt und gestern sind. Ich zeitreise, indem ich den schönen Moment von damals in mir aufleben lasse, indem ich der Gegenwart entfliehe, die nicht festzuhalten ist. Ein Foto nimmt den Moment auf und zeigt doch die Vergangenheit. Allein sie bleibt in mir, ich reise zurück zu diesem warmen Gefühl, ich bin wieder dort, in unserem schönen Haus mit meinen Freunden, wir lachen, wir umarmen uns, wir blicken uns liebevoll und wissend in die Augen: Dieses Jetzt ist für immer.

Manche Menschen treffen wir zum ersten Mal und kennen sie seit Ewigkeiten. Vielleicht ist das so. Vielleicht kenne ich dich noch aus einem anderen Leben, ein Bild deiner Seele in meiner verewigt. Vielleicht kenne ich dich in unserer Zukunft und weiß es schon.

Wenn ich nur im Gestern lebe, in einer alternativen Realität, im Konjunktiv, im Washätteseinkönnen-Land, lebe ich nie ganz in meinem Jetzt, das sich nicht ändern lässt. Dann werde ich immer nur zu einem Bruchteil da sein, und ohne ein Leben im Jetzt gibt es keine Vergangenheit und keine Zukunft. Wenn ich immer nur im Morgen lebe, aber in einem fiktiven, vor dem ich Angst habe, oder das ich mir erträume, nach dem ich mich sehne, wird es auch mein wahres Morgen, das schon in mir drin ist, nicht geben.

Ohne Gegenwart keine Vergangenheit und keine Zukunft.

[Regensburg, 25.11.24, 1.12.]

Schönen ersten Adventssonntag Euch!

Biene, stich

Elefanten trampeln über mein Herz, woher kommen sie?

Ich spucke eine Biene aus, los los, opfere dein Leben für meines, zerstich’ den tonnenschweren Elefanten aus Luft!

Meine Zungenspitze ist taub, kein Summen weit und breit.

Gedankenfetzen liegen zerstreut auf dem Boden meiner Wirklichkeiten, durchtränken ihn, ertränken mich.

Hellwach lieg’ ich da, voll Freude und Trauer zugleich.

[Halle, 5.1.21]

Steinmetz

Sei du selbst.

Das sagt sich so einfach, wenn ich doch all die Jahre, in denen ich mein Ich formte, vergessen habe, wer ich eigentlich bin.

Hallo, liebes Selbst, was hättest du denn gerne? Wer bist denn du eigentlich, sag mal, erzähl mal was von dir.

Ein grober, unbearbeiteter Stein, darin ein diamantener Kern. Schicht für Schicht entfernen wir, die Hammerschläge schmerzen. Doch wenn das Stück Stein abfällt: Erleichterung, Leichtigkeit.

Ohne Schmerzen kein Wachstum.

Durch all die Gesteinsschichten, die sich über die Jahre ablagerten, sahst du dein Innerstes nicht mehr, den reinen Diamanten, als der du geboren warst. Du sahst dich als Stein. Wer bin ich? Ein Stein. Grob und grau, einer unter vielen. Wenn alle gleich sind, lassen sie sich auch ver-gleichen.

Behutsam setze den Meißel an, lerne, was Dich umgibt, entferne radikal. Die Schichten dienten Dir als Schutz, doch nun wiegen sie zu schwer, um weiter zu gehen. Wenn Du Dich nicht von ihnen trennst, bleibst Du irgendwann liegen, stehst nicht mehr auf. Statt an Dein eigenes Ziel zu gelangen, hilfst du Anderen, ihr Ziel zu erreichen, sie treten auf Dich, benutzen Dich, Du wirst Teil des Wegs, unsichtbar und unbedeutend. Doch Du kannst es ihnen nicht vorwerfen, es lag in Deiner eigenen Hand.

Nur wenige – und das sind die, die Du festhalten solltest – erkennen den in Dir enthaltenen Schatz, sie heben Dich auf und tragen Dich ein Stück ihres Weges.

Bis Du Dich auch endlich selbst erkennst.

[Halle,14.3.21]

Die Boten

An Tagen wie diesen,
wenn der Himmel
die Straßen, Dächer, den Fluss
küsst,
die Wolken wie alle Jahr‘
auf Erden wandeln,
künden sie in Scharen schon
vom Winter.

Es ist ihre Zeit, krähen sie,
wenn Sommer und Sonne sich
schlafen legen,
wenn die Nacht anbricht.
Dunkel ward der Himmel
und der Nebel immer da,
wo wir nicht sind.

Ihr Menschen, bleibt in euren Nestern,
haltet euch warm
und zurück,
die Zeit des großen Aufbruchs
ist vorbei.


(Halle, 13.11.21)

Ein seltsames Rennen

Es ist ein seltsames Rennen, von dem wir heute Zeuginnen werden. Die Läufer stehen bereit, doch nicht alle auf einer Linie. Ein paar von ihnen dürfen mehrere hundert Meter weiter vorn starten als die große Mehrheit, die lose verteilt über die Laufbahn steht.

Unklar ist, wie lange dieses Rennen dauert. Bis der Erste aufgibt? Bis der Letzte tot umfällt? Und wohin laufen wir überhaupt?

Es beginnt auf den Schrei einer gebärenden Frau hin.

Die Handvoll Läufer ganz vorne behält ihren Abstand zum Rest hin, ja vergrößert ihn im Laufe des Rennens sogar, bald sind sie nur noch ein paar Punkte am Horizont. Immer wieder werfen sie Getränke und Energieriegel hinter sich, wie um zu sagen: Kommtkommt, wir helfen euch, hier habt ihr ein bisschen Energie, ihr könnt es schaffen! Gleichzeitig aber werfen sie ihnen Steine – wortwörtlich! – in den Weg. Der Rest wird sie nie einholen, das wird immer deutlicher, je langer das Rennen dauert, denn sie sind besser trainiert, ausgestattet, ernährt, und die hundert Meter, die ihnen zum Start geschenkt wurden, macht niemand, nicht einmal der begabteste Läufer, mehr wett.

Allein das Gegenteil wird dem Rest erzählt! Sie müssten sich nur anstrengen, sie müssten es nur wirklich wollen, und wenn sie schnell genug liefen, könnten sie am Ende mit denen dort vorne mithalten. Immer mehr bleiben zurück und auf der Strecke liegen, sie haben im falschen Glauben alles gegeben, doch es war nie genug. Viele versuchen es gar nicht erst, ihnen fehlen die Möglichkeiten oder Schuhe, sie haben ein kaputtes Knie, ein krankes Herz oder andere, unüberwindbare Hindernisse in und vor sich. Manche stolpern über die Hürden, die ihnen die da vorne in den Weg legten, wieder andere geraten in einen Streit mit ihren Konkurrenten, die Rennbahn ist eng, es haben nicht alle Platz, sie schubsen sich gegenseitig in die Gräben.

Und dann sind da noch diejenigen, die verspätet dazukommen, mit noch schlechteren Startbedingungen als die bereits Anwesenden, die noch schneller laufen, sich noch mehr anstrengen müssen als diese, um wenigstens einigermaßen mithalten zu können. Die Anwesenden befasst plötzlich eine Angst, dass die Neuen sie überholen, dass sie ihnen die geringe Chance auf einen Platz auf dem Podium wegnehmen. So wird ihnen zumindest erzählt. Sie sind sich nicht bewusst, wie ihnen die Neuen ihre eigene Aussichtslosigkeit vorspiegeln, und hassen diese dafür umso mehr.

Eigentlich könnten sie viel weiter und schneller sein, schließlich hatten sie noch immer bessere Startbedingungen als jene, die ihre Heimat, ihre Familien verließen, die unfreiwillig an diesem künstlichen Lauf teilnehmen, nachdem sie zuvor schon vor Krieg, Hunger, Armut geflohen sind – das unerbittlichste Rennen von allen. Ihnen nun, und sie haben es nicht anders gelernt, werfen sie Stein in den Weg, eine Last, die sie noch langsamer und müder macht, die sie noch weiter zurückfallen lässt.

Die vordersten Läufer derweil genießen ihre Ruhe, sie machen mehrmals Halt, gehen gemütlich spazieren, erholen sich an den menschenleeren, noch voll ausgestatteten Trinkwasserstationen. Sie machen sich keine Sorgen. Ihr Sieg war nie in Gefahr.

[Regensburg, 1.9.24]

Fangen

Mir träumte: Wir kämpfen in den unteren Stockwerken eines fremden Hauses um unser Leben. Wir spielen Fangen, und jetzt sind die anderen dran. Was mit denjenigen passiert, die sie erwischen, wissen wir nicht, allein nichts Gutes, fürchte ich, es geht ums Ganze.

Zuerst laufe und verstecke ich mich allein, suche einen Ausgang aus diesem Labyrinth verwinkelter, grauer Räume. Überall Spinnweben und Staub und keine Fenster nach draußen. Bald schließen sich mir vier weitere Menschen an, ich fühle mich verantwortlich für sie.

Wenn sie mich kriegten, wäre das nicht so schlimm; ich fürchte nur die Schmerzen, ich hasse die Angst, das Davonlaufen, die Ungewissheit. Den Tod fürchte ich nicht, ich weiß, wie er sich anfühlt, ich kenne das Kribbeln im Herzen, die Erleichterung im ganzen Körper.

Wir laufen von einem grauen Zimmer ins nächste, überall Blut, Schreie, Leichen. Es muss doch einen Weg nach draußen geben, hier muss doch ein Ausweg sein?! Diejenigen, die dieses Gebäude bauten, mussten es doch auch wieder verlassen, oder?!

Wir laufen und laufen und laufen, bis ans Ende des letzten Raums, Sackgasse, das war’s. Mein Kopf rast und sucht und schreit, bitte, lasst uns hier raus, ich höre sie schon kommen!

Da entdecke ich an einer Wand, hinter vielen Schichten Staub, toten Fliegen und Spinnennetzen, einen Türgriff. Ich überwinde meinen Ekel – was könnten mir Spinnen in dieser Lage noch tun? – und greife beherzt zu. Mit ganzer Kraft ziehe ich an der Tür, die anderen ziehen mit, die Tür springt auf, eine Treppe, Sonnenlicht!

Als ich als letzte den Raum verlasse, sehe ich im Augenwinkel den ersten unserer Gegner hereintreten, wütend schlägt er mit der Faust gegen die Wand und brüllt. Wir haben es tatsächlich geschafft!

Befreit laufe ich zu den anderen, die in einem Grüppchen auf der gegenüberliegenden Straßenseite stehen und in Richtung des Horrorhauses blicken. Als ich mich umdrehe, erkenne ich: Dieses Gebäude, in dessen untersten Stockwerken wir gerade um unser Leben kämpften, ist ein Luxushotel.

Menschen liegen auf ihren Balkonen, sitzen im Whirlpool, essen und trinken in aller Ruhe. Niemand von ihnen scheint zu ahnen, was nur wenige Meter weiter unten vor sich geht, welche Gräuel sich dort abspielen.

Dieser Anblick macht mich so wütend wie noch nichts in meinem Leben. Menschen verlieren und laufen um ihr Leben, werden gefoltert, ermordet. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder du lebst und stirbst unten oder du genießt dein Leben oben in aller Seelenruhe ahnungslos. Oder wissen sie davon? Funktionierten die kleinen schwarzen Kameras noch, die ich immer wieder aufblitzen sah?

Und wir, die wir es aus dem Horrorhaus geschafft haben, was machen wir jetzt mit unserem Wissen? Was fangen wir mit unserer Freiheit an? 

[Regensburg, 21.08.2024]

Wie kann man nur sooo müde sein? – Mein Leben mit ME/CFS

Wie kann man nur soo müde sein? Frage ich mich manchmal, bis ich mich daran erinnere, dass ich hald doch krank bin, dass das hald doch nicht normal, sondern eben eine schwere Krankheit ist.

Es existieren diese kurzen Momente, in denen ich es vergessen, vielleicht auch verdrängen kann, aber seien wir mal ehrlich, dafür gibt es ja diese Funktion unseres Gehirns. Wir könnten nicht (über)leben, wären wir uns ständig bewusst, was wir alles nicht mehr können und wie bescheiden unsere Situation tatsächlich ist.

Wenn es eines gibt, was der Mensch gut kann, dann ist es, die eigene Lage zu leugnen und so zu leben, als gäbe es weder Zukunft noch Konsequenzen in dieser aus seinem gegenwärtigen Handeln.

Zumindest geht es mir oft so.

Das vielleicht Schwierigste an ME/CFS ist es, ständig das Wohl der eigenen Psyche gegen das der Physis abwiegen zu müssen, und dabei sind die beiden so sehr miteinander verbunden, dass jede Entscheidung immer auch zum Teil falsch ist. Jeden Tag – sofern es ein Tag ist, an dem ich überhaupt die Möglichkeit habe, mich zu entscheiden und mich mein Körper nicht sowieso ins Bett zwingt – stehe ich vor dem Dilemma: Mache ich etwas für meine Psyche, unternehme ich also etwas Schönes, fahre ich an den See, treffe ich mich mit Freunden, halte ich in ein paar Monaten einen Schreibworkshop oder eine Lesung, oder bleibe ich lieber zuhause, ruhe mich aus, gehe alles langsam an, verzichte ich darauf, über meine Belastungsgrenze zu gehen im Hinblick auf mein zukünftiges Wohlbefinden?

Und es hängt natürlich zusammen: Geht es mir körperlich schlecht, habe ich also schlimme Schmerzen, bin ich so kaputt, dass ich weder duschen noch essen noch lesen oder fernsehen kann, leidet meine Psyche ja auch. Und geht es mir psychisch schlecht, weil ich dann doch mal um meine Gesundheit trauere und ich nur zuhause liegen kann, während alle anderen Familien gründen oder um die Welt reisen, verstärkt das auch meine körperlichen Beschwerden. 

Doch bei dieser Krankheit muss mein Verstand und die Disziplin gewinnen, denn das, was das Herz will, ist entgegen jeglicher Besserungschancen. Und ich will wirklich vermeiden, dass sich mein Zustand noch weiter verschlechtert.

Schwer oder schwerst Betroffene von ME/CFS können nur noch in abgedunkelten Räumen liegen, halten kein Licht, kein Geräusch, keine Berührung aus, können nichts mehr selbstständig, auch nicht mehr essen, selbst das ist dann zu anstrengend. Betroffene sagen, es fühle sich an, als wären sie lebendig begraben.

Und auch, wenn eine Verschlechterung der Symptome nicht gänzlich in meiner Hand liegt, verzichte ich lieber jetzt auf manches, bevor ich am Ende auf alles verzichten muss.

Ein Beispiel dafür, dass es nicht nur an mir liegt: In meinem Blut wurde vor ein paar Wochen Borreliose festgestellt, sehr wahrscheinlich ist diese schon seit Jahren in mir und könnte mitverantwortlich für meine Erkrankung sein. Deshalb musste ich drei Wochen lang Antibiotikum nehmen, zusätzlich war es dauerhaft so heiß; das alles hat mich so zurückgeworfen hat, dass ich gerade kaum mehr gehen kann und den überwiegenden Teil des Tages schlafe (bzw. unfähig jeder Bewegung mit Schmerzen überall auf der Couch liege). So viel dazu. 

Es gibt noch keinen Heilungs- oder Therapieansatz, doch ich muss an dem Glauben festhalten: In ein paar Jahren kann ich wieder alles machen, was ich jetzt verpasse, was ich jetzt gern erlebte. Ich habe eine Liste erstellt, die jeden Tag länger wird.

Was würde ich machen, wenn ich in einem Jahr (oder eher 5 oder 10) dank eines Wunderheilmittels wieder gesund würde? Wenn ich morgen wieder gehen könnte, endlich keine Schmerzen mehr, endlich wieder spazieren? Wenn mein Akku wieder funktionierte, wie er soll, nach acht Stunden Schlaf hundert und nicht nur zehn Prozent Energie? Wenn ich aufstehen könnte, ohne mich zu fühlen, als hätte ich die letzten drei Nächte durchgefeiert, wäre jeden Tag einen Marathon gelaufen und hätte zusätzlich Fieber? Wenn ich wieder ganz ich selbst sein, unbeschwert lachen, Sport machen, auf Konzerten stundenlang tanzen, mich sozial engagieren könnte? Wenn ich endlich wieder reisen, fremde Länder besuchen, andere Sprachen sprechen könnte? 

Ich freu mich schon.

Bis dahin: Seid doch so nett und informiert euch über ME/CFS, ich bin zu erschöpft, um es jedem immer wieder erklären zu müssen. Es gibt auch schon so viele Beiträge dazu! Und nein, Sport hilft nicht, im Gegenteil. Und auch nicht kalt duschen. Und ja, ich freu mich, wenn ihr euch bei mir meldet, und wenn ihr auch nur sagt, ihr denkt an mich, dann lädt das zumindest meinen Herzakku auf.

Oder wie es Bahtiyar Bozkurt (@xbahtistuta) auf Instagram heute so schön ausgedrückt hat: „Eine Umarmung oder ein kleines ‚Hi, ich denke an dich’ sind unbezahlbar in schwierigen Lebensphasen. Und das können wir alle für unsere Nächsten leisten, ohne uns den Kopf darüber zu zerbrechen, wie man das Problem genau löst. Love is medicine ❤️“.

Mercii ❤ (auch fürs Lesen)

[Regensburg, 19.08.2024]

Die Unterirdischen Seen – Inhalt

Dieses Buch handelt von der Suche nach dem Unbekannten, von der Schwierigkeit zu erzählen, wenn der wichtigste Teil der Geschichte im Dunklen liegt, von einer Stadt, deren Bewohner Gefangene ihrer selbst sind und über die ein kleiner Kreis der reichsten Männer aus dem Schatten heraus herrscht; diese Stadt birgt in sich einen Schatz, der noch jeden, der diesem auf den Grund zu gehen wagte, in sich verschlang, und der von unheimlichen Gestalten mit allen Mitteln beschützt wird. Welches Geheimnis ist so wertvoll, dass die Machthabenden dafür über Leichen gehen?

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„Komm zurück“, flüsterte sie ihr seit Monaten des Nachts ins Ohr, bis L. nachgibt und in die Stadt zurückkehrt, aus der sie vor Jahren Hals über Kopf floh. Doch sie erkennt die Stadt kaum wieder: Die Menschen verhalten sich seltsam, ein zäher Nebel beherrscht die Straßen und Köpfe, und ihre damalige beste Freundin verschwindet nach ihrem ersten Treffen spurlos.

L. begegnen im Laufe der ersten Tage mysteriöse Omas, eine Grüne Frau, eine Doppelagentin und sogar ein ausgewachsener Braunbär, der in einer Kneipe Bier trinkt, Zigaretten raucht und der Anführer einer Widerstandsbewegung ist.

Sie erzählen ihr vom Verschwundenen Wasser, von den Unterirdischen Seen, der größten Schatzsuche der Welt und den Tribunen, einem geheimen Zirkel, der die Stadt aus dem Schatten heraus regiert.

Ohne es zunächst zu wollen, wird sie auf einen Weg geschubst, von dem niemand je lebendig oder bei Sinnen wiederkehrte. Wo fängt die Suche nach den Unterirdischen Seen an, wo endet sie? Was hat es mit den Unterirdischen Seen auf sich und warum geben die Tribunen alles, um die Menschen von einer Suche nach diesen abzuhalten?

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Das ist ein Text, den ich heute für mein Exposé entworfen habe.

Finde es ja soo schwer, das Exposé zu schreiben 😮‍💨 Da muss einfach alles sitzen, wenn man auch nur eine klitzekleine Chance haben will 🫣