Die Schale zersprang
Der Blitz schlägt ein, als ich im Bett liege. Ich denke an deine Augen, die freundlichsten Augen der Welt. An deine Lippen, die zärtlichsten Lippen der Welt. An deine Hände, die sanftesten Hände der Welt. An dein Herz, das gütigste Herz der Welt. Ich bin aufgeweicht, geknackt und zerflossen, die Schale zersprang und heraus schlüpft…
Doch noch ein Superlativ
Mir träumte kurios, ein schlechter Film, düster, zum Verzweifeln, warum laufe ich nicht gleich gegen Mauern. Mein Job: Mauern auf ihre Härte, ihre Standhaftigkeit prüfen, wie oft kann ich mich mit aller verbliebenen Kraft gegen sie werfen, bis sie umfallen? Immer langsamer laufe ich, immer sanfter lehne ich mich dagegen, die Angst, meine Schultern zu…
Lass mal wieder
Lass mal wieder einfach nur Mensch sein. Keine Ansammlung von Identitäten und Opferrollen. Mehr schauen, was wir tun, und nicht, was wir sind. Mehr Verantwortung für das eigene Leben übernehmen, statt sich nur über andere zu beschweren. Anpacken, statt zu erwarten, die Welt schulde uns was. Lass mal wieder mehr nachdenken, eigene Gedanken und Ideen…
Freiheit im Denken und Schreiben
Früher* dachte ich: Weil ich keine besondere Biografie oder Familiengeschichte habe, hätte ich auch kein „Recht“ darauf, Schriftstellerin zu sein, denn von was soll ich erzählen? Meine Familien väter- und mütterlicherseits kommen seit vielen Generationen aus der Gegend zwischen Landshut, Passau und Regensburg, ich hatte eine wunderschöne Kindheit am Dorf, meine Eltern sind noch zusammen,…
wir die guten
Ein kurzes Gedicht darüber, wie bisweilen durch den Fokus auf Identität, Opferrolle, Feindbilder vergessen wird, dass wir alle Menschen sind…
Ein Jahr „Das muss dieses Leben sein“
Vor einem Jahr hab ich dieses kleine Büchlein rausgebracht, in dem all meine (und eure) Lieblingstexte aus den Jahren 2019-2023 enthalten sind. Wer mich also gern liest, v.a. meine Gedichte, dem sei es nochmal ans Herz gelegt 🙂 Zu finden ist es beispielsweise hier und überall, wo es Bücher gibt, als Print on Demand oder…
Poesie hat nicht immer
Ein Gedicht des polnischen Schriftstellers Tadeusz Różewicz vom 13. Oktober 1989.
Wer hat mich geschrieben?
Wer hat mich geschrieben? Werde ich erzählt, bin ich bloße Figur in einem Text, hat mich jemand in eine Geschichte hineingesetzt und beobachtet nun, was mit mir geschieht? Wer mir begegnet, was ich erlebe, wie ich damit umgehe? Oder bin ich die Erzählstimme, die Ich-Erzählerin meiner Geschichte? Wann beginnt meine Geschichte? Mit mir oder ganz…
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Die Worte flossen aus meinen Fingern, ich verstehe sie erst jetzt… – Sehr schöner Titel, erinnert mich an einen Zustand, den ich zu genau kenne: beim Wiederlesen meiner Texte.
Danke, dass du meine Seite abonnierst. Wünsche dir maximale Erfolge mit der Dissertation, Kreativität for ever, ewig, für immer! JL
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Das werden wohl alle verstehen, die aus dem Herzen heraus schreiben 🙂 danke Dir 🙏☀️
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