Endlich hat das Warten ein Ende. Sie freut sich für ihn. Für diesen wundersamen Mann, der Stillstand fürchtete und den es hinauszog, wo auch immer das sein mag.
Mila staunt über sich selbst: Sie ist ruhig, seltsam sicher, ohne Angst. Dabei raubten sie ihr über Nacht den Boden unter den Füßen, sie schwimmt nun allein im weiten, schwarzen Ozean. Ohne ihren Felsen, auf dem sie sich so sicher fühlte wie nie, während er ihr von den Monstern erzählte, die im dunklen Wasser lauern. Von der trügerischen Stille flacher Gewässer. Von den größten Wundern, die in der Tiefe warten.
Ein Ausschnitt aus meinem aktuellen Buchprojekt 🙂