Wo Deine Kreativität erblüht

Es ist unbequem. Du befindest Dich nicht in einer rosawatteweichen Wolke, Du trittst hinaus aus Deiner sicheren Umgebung. Du bist allein. Du befindest Dich in einem Café mit konstantem Geräuschpegel. Du beobachtest, ohne zu urteilen. Du fühlst. Alles, etwas. Du hinterfragst vieles, auch Deine Rolle in der Welt. Du erkennst die Schatten an der Wand und trittst aus der Höhle. Du fühlst Dich mehr wie die Beobachterin, mehr wie die Fotografin als die Fotografierte. Dein Herz quillt über. Du bist in der Natur und spürst Alles und Nichts. Du löst dich auf. Du vergisst Dich. Stille. Langeweile, lass sie zu. Meditation: Du findest Deine Mitte. Du begegnest einer anderen inspirierten Seele, im Gespräch oder über deren Kunst. Du gehst einer monotonen, gleichmäßigen Tätigkeit nach. Du gehst spazieren. Du machst Sport. Du hast den Mut, Deine inneren Bilder zuzulassen. Unbequemes auszusprechen. Dich Deinen Schatten zu stellen. Dich selbst zu akzeptieren. Zu lieben.


[Essenbach, 10.01.2024]


Wo und wann seid ihr kreativ? Welche Bedingungen müssen für euch vorherrschen?