Kostenlose Schreibübungen – von mir für Euch

Hallo liebe Leute,

ich hatte die letzten zwei Tage wieder etwas mehr (kreative) Energie und damit die Idee umgesetzt, Schreibübungen zum kostenlosen Herunterladen anzubieten. Ihr findet sie auf der Seite „Übungen zum Poetischen Schreiben„. 🙂 Damit gebe ich auch einen kleinen Einblick in meinen Workshop „Poetisches Schreiben“, in dem ich ähnliche Übungen einbaue und viel Wert auf Beobachtung und Perspektivwechsel lege.

Vielleicht bekommt Ihr dabei Lust auf mehr, sei es die Arbeit mit mir oder auch mehr Übungen – ich arbeite ab sofort an einem ganzen „Arbeitsbuch“, mit dem Ihr Euer Schreiben, aber auch Eure Achtsamkeit und Euer Bewusstsein üben könnt. Wie klingt das für Euch? Gebt mir gern Feedback.

Zu den Übungen (der Text steht auch auf der Übungsseite):

Für diese Übungen brauchst Du nur einen ZETTEL, einen STIFT, etwas RUHE und schon kann es LOSGEHEN. Einige davon kannst Du in Deinen ALLTAG einbauen, andere benötigen etwas mehr ZEIT. Einige werden vor allem Deine BEOBACHTUNGSGABE üben, andere auch Dein Schreiben. Ich hoffe, die Übungen haben einen NACHHALTIGEN MEHRWERT für Dich und Deine Umwelt – denn ja, es geht nicht nur um uns selbst: Wer sich mit sich selbst beschäftigt, sollte die anderen nicht vergessen, denn sie sind unser Spiegel, unsere Reflexion. Wer wahrhaft bewusst ist, begegnet seinen Mitmenschen mit Respekt, Mitgefühl, Nachsicht und Offenheit – eben genau so, wie wir es uns für uns selber wünschen.

Liebe Grüße, Eure Lena

Mut zur Poesie

Wir alle können schreiben. Wir alle tragen Poesie in uns, wir müssen sie nur zulassen. Müssen uns nur trauen, die eigenen inneren Bilder in Worte zu fassen. Wir alle haben etwas zu sagen, uns mitzuteilen, wir Menschen sind kreative Wesen.

Wenn wir das, was in unserem Herzen ist, nach außen durch unsere Finger aufs Papier fließen lassen, wenn wir uns trauen, uns diesen inneren Bildern und Gefühlen zu stellen, wird künstliche Intelligenz nie eine wahre Konkurrenz für uns sein. Wenn wir nach meiner Definition von Poesie gehen, d.h. Poesie als Sprache des Herzens, der Seele, und Kunst als Mittel, das diese innere Poesie veräußert, müssen wir uns darum keine Gedanken machen.

In meinem letzten, von mir angeleiteten Workshop habe ich erkannt, dass ein Hindernis für viele das Denken ist. Einer meiner Schreibtipps lautet, dass wir aufhören müssen zu denken, den Verstand zu benutzen, und in den Körper, ins Herz gehen müssen. Das ist erstmal schwierig, wenn man es noch nicht gewohnt ist, und genau da setze ich aber mit meiner Theorie und vor allem den Übungen an.

Mein Ziel ist es übrigens, jeder Person in meinem Workshop (und freilich auch hier in meinem Blog) zu zeigen, dass sie schreiben kann; dabei möchte ich weg von jeder Bewertung, jedem Vergleich, der massiv am Schreiben hindert.

Ich will zeigen, dass wir alle unsere eigene Welt, unser eigenes Stück Kosmos in uns tragen, und mit dieser Einzigartigkeit immer etwas zur großen Erzählung dieser Welt beizutragen haben.

Schreiben hilft, mit uns und unserer Umwelt achtsamer umzugehen, bewusster zu werden, auch für die eigenen Gefühle und also sich selbst; Schreiben hilft gegen das Chaos im Kopf, wir lernen dabei unsere Stimme kennen und schätzen.

Wenn wir alle ein Stück Kosmos in uns tragen, bleibt nur die Schlussfolgerung: Niemand kann sich selbst und damit auch andere zu 100 Prozent kennen, niemand kann andere für den klitzekleinen Teil verurteilen, den sie uns zeigen, und das mit dem Vergleichen ist dann auch überflüssig.

Schön, oder? Bitte weitersagen!

[Halle, 11.3.2023]