Tat twam asi

Ich bin Alles und Nichts,
tausend Füchse und doch nur einer,
das Mädchen hinter der Kamera,
Dein Auge.

Bunt spiegelt sich die Welt in Dir,
golden gesprenkelt,
in Dir das Dasein
vereint zum Tanz der Liebenden.

Du suchst und rennst und sehnst,
unsichtbar der Weg,
Deine Karte im Herzen.

Bleib endlich stehen,
erkenn Dich in Dir, vergiss Dich
und Du siehst:

Du bist Alles, und Alles ist Du.

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[ich liebe dieses Gedicht und finde, es ist leider bisschen untergegangen, deshalb repost vom 4.6.20]

[Bild ist mit KI erstellt]

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Avatar von Unbekannt

lenkasause

Die Worte flossen aus meinen Fingern, ich verstehe sie erst jetzt...

5 Kommentare zu „Tat twam asi“

  1. Vielen Dank für dies feine, schöne und weise Gedicht zusammen mit dem künstlich kreierten Beitragsbild.

    Magst Du den rätselhaft klingen Titel des Gedichts der Lesegemeinde zum Entschlüsseln aufgeben oder eine weitere Rätsel-Frage dazu senden?

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